Wissenswertes

Wissenswertes rund um Ihre Energieberatung

Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Ihre Energieberatung in Mannheim und der Region Rhein-Neckar, dazu eine aktuelle Förderübersicht zum Herunterladen.

Zum Herunterladen

Aktuelle Förderübersicht

Förderübersicht BEG Einzelmaßnahmen (BEG EM) Fördersätze, Boni und Höchstgrenzen für Wohngebäude · Richtlinie vom 17.07.2026, gültig ab 21.07.2026 · PDF Herunterladen

Hinweis: Förderprogramme und Konditionen ändern sich regelmäßig. Verbindlich sind stets die zum Zeitpunkt der Antragstellung gültigen Bedingungen der Fördergeber (KfW, BAFA).

Ratgeber

Aktuelles aus der Energieberatung

Regelmäßig neu: verständliche Beiträge zu Förderung, Technik und Sanierungspraxis in der Region Rhein-Neckar.

Gut zu wissen

Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt: Wir übersetzen den Zustand Ihres Gebäudes in belastbare Zahlen und diese Zahlen in einen Plan. Dafür nehmen wir Bauteile, Anlagentechnik und Verbräuche vor Ort auf und bilden das Gebäude in einer Berechnungssoftware nach DIN V 18599 ab. Auf dieser Grundlage lässt sich seriös sagen, wo Energie verloren geht, welche Maßnahme welchen Effekt hätte und wie Kosten, Einsparung und Förderung zueinander stehen. Sinnvoll ist das immer dann, wenn eine größere Entscheidung ansteht, etwa ein Heizungstausch, eine Dach- oder Fassadensanierung oder der Kauf eines Bestandsgebäudes, oder wenn Sie Förderprogramme nutzen möchten, die einen Energie-Effizienz-Experten voraussetzen.

Am Anfang steht ein kostenloses Erstgespräch, telefonisch oder per E-Mail: Sie schildern Ihr Vorhaben, wir sagen Ihnen, welche Beratungsform passt und was sie kostet. Danach folgt der Termin bei Ihnen vor Ort, bei dem wir Gebäude und Anlagentechnik systematisch aufnehmen. Im Büro rechnen wir das Gebäude durch und stellen Varianten gegenüber. Zum Abschluss gehen wir den Bericht in einem Ergebnisgespräch gemeinsam durch, verständlich erklärt und mit klaren nächsten Schritten.

Der iSFP ist das Ergebnis einer geförderten Energieberatung für Wohngebäude: ein Bericht, der Ihr Haus im heutigen Zustand bewertet und eine durchdachte Abfolge von Modernisierungsschritten über die nächsten Jahre beschreibt, jeweils mit Kostenrahmen, Einsparwirkung und passenden Förderansätzen. Ob Sie danach alles auf einmal, schrittweise oder zunächst gar nichts umsetzen, bleibt Ihre Entscheidung. Das Beratungshonorar wird über das BAFA bezuschusst; den aktuellen Zuschuss und Ihren Eigenanteil nennen wir Ihnen konkret im Erstgespräch.

Das hängt davon ab, wofür Sie den Ausweis brauchen und um welches Gebäude es geht. Der Verbrauchsausweis wertet die Heizabrechnungen der letzten drei Jahre aus. Er ist günstiger, spiegelt aber immer auch das Verhalten der Bewohner wider. Der Bedarfsausweis bewertet dagegen das Gebäude selbst: Baujahr, Dämmstandard, Anlagentechnik. Für bestimmte ältere, kleinere Wohngebäude ist er vorgeschrieben, und bei Verkauf oder Finanzierung ist er meist die aussagekräftigere Wahl. Welche Variante in Ihrem Fall zulässig und sinnvoll ist, klären wir mit Ihnen vorab. Beide Arten erstellen wir für Wohngebäude.

Der Weg führt über drei Fragen: Was planen Sie, eine Einzelmaßnahme oder eine Gesamtsanierung? Wer fördert das, also KfW, BAFA, Land oder Kommune, teils kombinierbar, alternativ der Steuerbonus für Sanierungskosten? Und in welcher Reihenfolge müssen Antrag, Auftragsvergabe und Umsetzung erfolgen, damit der Anspruch nicht verloren geht? Gerade der letzte Punkt entscheidet in der Praxis über Bewilligung oder Ablehnung: Fast alle Programme verlangen den Antrag vor Vorhabensbeginn. Wir prüfen die Programmlage für Ihr konkretes Projekt, erstellen die technischen Nachweise und gehen den Antragsweg gemeinsam mit Ihnen durch.

In deutlich mehr Gebäuden, als viele vermuten, aber nicht in jedem ohne Vorarbeit. Entscheidend ist, mit welcher Vorlauftemperatur Ihre Heizflächen das Haus warm bekommen. Genau das lässt sich über eine raumweise Heizlastberechnung prüfen, zusammen mit einem Blick auf Heizkörpergrößen, Dämmstand und bisherige Verbräuche. Oft genügt es, einzelne Heizkörper zu tauschen oder gezielt zu dämmen, damit eine Wärmepumpe effizient läuft. Diese Prüfung, Zahlen statt Pauschalurteil, ist der erste Schritt, bevor Sie ein Angebot unterschreiben.

Weil zwischen einem guten Konzept und einer mangelfreien Ausführung viele Fehlerquellen liegen: Luftdichtheit, Wärmebrücken an Anschlüssen, falsch eingestellte Anlagentechnik. Wir prüfen deshalb Angebote und Ausführung auf Übereinstimmung mit dem Förderkonzept, dokumentieren die Umsetzung und erstellen die Nachweise, die der Fördergeber nach Abschluss verlangt. Viele Programme schreiben diese fachliche Begleitung durch einen Energie-Effizienz-Experten ohnehin vor und fördern ihr Honorar in der Regel anteilig mit.

Zum 21. Juli 2026 wurden Fördersätze, Boni und Antragswege in der Bundesförderung für effiziente Gebäude neu geordnet. Für Sie heißt das vor allem: Aussagen aus älteren Ratgebern, Angeboten oder Webseiten sollten Sie nicht ungeprüft übernehmen, denn ob und in welcher Höhe ein Bonus gilt, hängt stärker als bisher vom Einzelfall ab. Wir arbeiten mit den jeweils aktuellen Richtlinien und rechnen die Förderung für Ihr konkretes Vorhaben durch. Eine kompakte Übersicht finden Sie oben als PDF-Download.

Ihre Frage war nicht dabei?

Sprechen Sie uns einfach an. Wir beantworten Ihre Fragen zu Energieberatung und Förderung gern persönlich.